Die Fastenzeit kommt jedes Jahr wieder. Sie gibt auch immer wieder die Chance sich selbst vor eine Herausforderung zu stellen und für sich oder andere etwas gutes zu tun. Letztes Jahr war es die Umstellung auf eine vegane Ernährung und dieses Jahr versuche ich mich an Plastik fasten.

Beide Themen lassen sich nicht von heute auf morgen umsetzen und bedürfen auch einer gewissen Disziplin. Die Fastenzeit im letzten Jahr hat mein Leben aus heutiger sich aber sehr verändert – positiv verändert. Mit der Umstellung auf die vegane Ernährung tue ich nicht nur mir persönlich etwas gutes, sondern auch all den Tieren und der Umwelt da draußen. Im heutigen Beitrag soll es aber um Plastik fasten gehen und wie auch du deinen Konsum einschränken kannst.

Wer im Supermarkt einkauft kennt es bestimmt. Obst und Gemüse ist oft bereits in Plastik verpackt, oder die Plastiktüten hängen bereit, um sie mit den gewünschten Produkten zu füllen. Ich weiß niemand ist perfekt, aber hier hat man bereits viele Möglichkeiten. Das lose Obst oder Gemüse in wiederverwendbare Frischenetze füllen (gibt es zu kaufen in den Supermärkten, oder online). Obst oder Gemüse in ganzen Stücken kaufen und lieber einen Teil einfrieren, statt Portionsgrößen in Plastikverpackung. Andernfalls kann auch im Bio-Markt eingekauft werden, hier wird in der Obst- und Gemüseabteilung meist bereits auf Plastik verzichtet.

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Weiter geht es dann aber bei Nudeln, Nüssen, Milch, Hülsenfrüchten…. Auch hier habe ich ein paar Alternativen. Milch & Yoghurt einfach selbst machen. Es gibt online viele Beiträge zu dem Thema.

Was aber tun, wenn ich für die Herstellung Haferflocken, oder Nüsse benötige? Woher die Zutaten für Porridge oder Abendessen holen? Hier kann ich nur einen Besuch im Unverpackt-Laden empfehlen. Bei uns gibt es den unverpackt-bamberg oder zerohero-nürnberg. Erkundige dich einfach nach einem Laden in deiner Nähe. Die Auswahl hier ist wirklich der Wahnsinn und alles ohne Plastikverpackung. Am besten bringst du deine eigenen Gefäße mit, wiegst diese leer vor Ort ab und füllst sie dann mit deinen Wunschzutaten. Hier bekommst du übrigens nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Utensilien fürs Bad oder Reisen.

Ja auch im Badezimmer gibt es so viele Verpackungen. Worauf kannst du hier achten? Was Shampoo, Conditioner oder Haarkur angeht, findest du zum Beispiel bei Lush oder auch im Unverpackt-Laden Möglichkeiten den Verpackungen aus dem Weg zu gehen. Wattestäbchen oder Abschminkpads gibt es auch bereits komplett Plastikfrei zu kaufen. Genauso kann bei Rasierern auf die Einwegrasierer oder generell Plastikverarbeitung verzichtet werden. Ich benutze meinen von EcoYou und der funktioniert genauso wie andere aus der Drogerie.

Die Liste könnte wohl noch ewig so weiter gehen, aber das liest sich ja dann auch keiner mehr durch :P.

xoxo Verena